Astrosophie / Astrologie

Grundlagen

Astrologische / astrosophische Archetypenlehre & Symbolsprache  

u.a. nach Paracelsus, C.G.Jung, Rudolf Steiner und Arthur Schult (u.a. mit freundlicher Genehmigung des Turm-Verlages, Herausgeber u.a. von Astrosophie I+II von Arthur Schult, Erstauflage 1971). Die Astrosophie, ein uraltes gnostisch-hermetisches Lehrsystem, beinhaltet u.a. eine facettenreiche Archetypenlehre, die Vermittlung von  Analogieketten und eine Symbolsprache die gerne in Verbindung mit der Mythologie veranschaulicht wird. Die Konstellation der Sterne und Planeten zur Geburtsstunde einer Person oder Situation, sowie die „Masken“ und „Roben“ der Archetypenvertreter samt ihres individuellen Standortes, sollen der Zuschreibung nach eine individuelle archetypische Prägung des Menschen / der Situation darstellen. Dieses Thema beschäftigt seit Jahrhunderten zahlreiche AutorenInnen und macht die Astrosophie  damit seit langer Zeit zu einer faszinierenden Disziplin für Menschen die „Hinter den Schleier“ schauen wollen.  „Gnoti seauton“ d.h. „Erkenne Dich selbst“  stand als Inschrift am Apollotempel von Delphi. Dies soll ebenfalls der Sinn und damit das Ziel einer astrosophischen Beschäftigung des Menschen mit der Welt und mit sich Selbst sein und um ihm ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge von Kosmos und Mensch zu ermöglichen.

Inhalte der Ausbildung u.a.: Mythologische Modelle und archetypische Legenden und Märchen (u.a. Mythos über die Heldentaten des Herakles, Grimm-Märchen), Archetypenlehre & Symbolsprache u.a. nach C.G. Jung und A.Schult, Aufgaben und Herausforderungen der Archetypen, die Ausdrucksmöglichkeiten einer Signatur, Radix als „Lebenslandkarte“ oder als „kosmischer Seelenplan“, das Bühnensystem, die Bühnen, Rollen & Masken, die Aspekte, unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten & Ebenen von Signaturen, Erkennen & Deuten von Anlagen, Fähigkeiten & Herausforderungen, Erkennen von sog. „Schattenaspekten“,  Erkennen von Lernaufgaben und „Lebensaufgaben“, Kombinationen / Verbindungen der Urprinzipien & Bühnen & Rollen,  Analoges Denken, die persönlichen Planeten & die transsaturnischen Planeten, Chiron, Lilith, Vesta, der Mondknoten, die sechs Achsen und ihre Bedeutung, Komposit-Horoskope / Partnerschaftshoroskope, Solarhoroskope, Übungen für  eine ganzheitliche Beratungspraxis, Kommunikationstraining, diverse astrologische/astrosophische Fallbeispiele.

Ausbildungsdauer: 5 Tagen Grundlagenseminar & 5 Tage Aufbauseminar für Fortgeschrittene. Ausbildungsziel ist die Erkenntnisfähigkeit und Deutung der archetypischen Signatur, die Fähigkeit zur ganzheitlich orientierten, astrologischen/astrosophischen und individuellen (für den Klienten verständlichen) Analyse und Darstellung der Signatur. Die Übungen erfolgen u.a. am eigenen Geburtshoroskop. 

Bei Gesamtbelegung und aktiver Mitwirkung: Urkunde der Heilpraktikerschule Pegasus Akademie:
„Ganzheitliche astrologische / astrosophische Archetypenlehre und Symbolsprache mit mythologischen Hintergrund u.a. nach C.G.Jung, J.Campbell und A.Schult.”

Termine:
Grundlagen: 25.10.- 29.10.2019, 01.01.- 05.01.2020, 29.07.-02.08.2020 und flexibel auf Anfrage
Aufbauseminar / Fortgeschrittene: 26.10.-30.10.2019, 03.08.-07.08.2020
und flexibel auf Anfrage
Kosten: Pro Block 770,00 € inkl. umfangreiches Material. 

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Aufbauseminare

Kosmische & karmische Zusammenhänge besser verstehen. Signaturlehre in Feinarbeit. 

Termine und Inhalte:
Mythologie der Sterne. Sternengeschichten im Zodiak.
20.12.-22.12.2019 und flexibel auf Anfrage
Varuna.
06.01.2020 und auf Anfrage

Mondknoten intensiv.
10.01.- 12.01.2020 und flexibel auf Anfrage.
Die Entfaltung des Aszendenten (inkl. Mythos Odysseus).
13.03. – 15.03.2020 und flexibel auf Anfrage

Signaturkombinationen Pluto, Uranus & Neptun.
flexibel auf Anfrage.
Signaturkombinationen Lilith, Chiron & Vesta.
flexibel auf Anfrage.
Kosten:

1 Seminartag: 155,00 €, 2 Seminartage: 330,00 €, 3 Seminartage: 470,00 €  jew. inkl. umfangreiches Material. 
Dozentin: Susanne Pallagi
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Mythologie, Märchen & Legenden

Mythologie – ein Weg zur Erkenntnis menschlicher Komplexe. Ödipus und andere Komplexbetrachtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln als ein Weg zur “Erlösung der menschlichen Seele”. Ein und derselbe Mythenstoff wird im Laufe der Geschichte immer wieder neu geschrieben und gedeutet, beim Ödipusmythos u.a. von Homer, Sophokles, Aischylos, Euripides, Xenokles, Aristoteles, Seneca, Corneille, Schelling, Freud, Dethlefsen u.v.a.

Mythos Ödipus. Die Tragödien über Geschicke des Ödipus und seines Geschlechts galten in der Antike als vorbildlich und erhielten später durch die Gelehrten in der Bibliothek von Alexandria kanonischen Status. Ödipus der Tyrann, Ödipus auf Kolonos und Antigone von Sophokles (497-406 v. Chr.), “Sieben gegen Theben” von Aischylos (525-456 v. Chr.), “Die Phönikerinnen” von Euripides (485 v. Chr./80-406) – die Dichter greifen auf einen Sagenkreis zurück, der schon durch Homer im frühen 7. Jhdt. v. Chr., in „ Ilias“ bearbeitet wurde, dort erscheint Ödipus am Rande als ein Held, für den in Theben Leichenspiele abgehalten wurden. In der etwas später verfassten Odyssee wird mehr von Ödipus berichtet. Achilleus, der in den Hades hinabgestiegen ist, trifft dort u.a. Epikaste, die Mutter des Ödipus, die unwissend Gattin ihres eigenen Sohnes wurde. Ödipus hatte zuvor ebenso unwissend seinen eigenen Vater Laios erschlagen. Homer deutet an, dass Ödipus „schreckliche Leiden“ durch göttliche Missgunst erdulden musste – sobald diese Verfehlungen den Menschen bekannt wurden. Gnostiker und Anhänger Hermetischer-Lehrtraditionen sehen in Ödipus eine Metapher für die „Erlösung der menschlichen Seele“.

Teil I: 21.03. – 22.03.2020 (Sa. 11-18, So. 11-17)
Teil II: 11.04. – 12.04.2020 (Sa. 11-18, So. 11-17)
Kosten: insg. 650,00 inkl. Material.
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Mythos Troja

25.04.- 26.04.2020 (Sa. 11-18, So. 11-17)
23.05.- 24.05.2020 (Sa. 11-18, So. 11-17)
Kosten:
6
50,00 inkl. Material

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Die Argonautensage

Teil I: 05.09. – 06.09.2020 (Sa. 11-18, So. 11-17)
Teil II: 26.09. – 27.09.2020
(Sa. 11-18, So. 11-17)
Kosten:
insg. 650,00 inkl. Material.

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Die (gnostische) Weisheit in Märchen
22 Märchen unter der Lupe der hermetisch-gnostischen Betrachtungsperspektive. Betrachtung und Deutung der Symbole und Metaphern nach der astrosophischen und psychologischen Archetypenlehre u.a. nach C.G. Jung und A. Schult. Grundlagen astrosophischer Archetypenlehre von Vorteil.
Märchen u.a.: Hans im Glück, Alibaba und die 40 Räuber, Die Gänsemagd, Die Froschprinzessin, Mädchen ohne Hände, Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Das tapfere Schneiderlein, Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, Die Nixe im Teich, Der blaue Vogel,  Aschenputtel, Dornröschen, Frau Holle, Rumpelstilzchen, Der Froschkönig, Blaubart, Der gestiefelte Kater, Jorinde und Joringel, Hans mein Igel, Des Kaisers neue Kleider, Gevatter Tod, Wasser des Lebens, Die zwei Brüder, Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet, Vom Fischer und seiner Frau, Rapunzel, Brüderchen und Schwesterchen.

Termine:
(jew. 11-18 Uhr)
– 22.02.+23.02.2020
– 09.05.+10.05.2020
– 20.06.+21.06.2020
– 18.07.+19.07.2020
– 15.08.+16.08.2020
Kosten: 330,00 € pro Wochenende inkl. Material, bei Gesamtbuchung 1.440,00 €. Achtung begrenzte Teilnehmerzahl – Kleingruppe!

Astrosophische Quellen

u.a.:
1687 Universa Astrosophia Naturalis, Bonatti
1891
Les Arts Divinatoires – graphologie, chiromancie, morphologie, physiognomonie, astrosophie, Astrologie /  Die divinatorischen Künste:..Astrosophie, Astrologie . Dr. Gerard  Encausse / Papus

1910 Erste Elemente der Astrosophie / Premiers elements D´Astrosophie. Hg: Cours professe a lecole des sciences Hermetiques, Papus
1916-1995 Gesammelte Werke von Rudolf Steiner 
1918 Astrosophie – Philosophie der Astronomie. Dr. Ferdinand Maack
1929 Astrosophie und Astrologie bei den Babyloniern, in “Das Weltall – Bildbeschmückte Zeitschrift für Astronomie und verwandte Gebiete”, Prof. Dr. Alfred Jeremias
1929-1958  „L’Astrosophie – Revue mensuelle d´astrologie et des aciences psychiques et occultes“, / Die Astrosophie, Übersicht über esoterische und exoterische Astrologie sowie physikalische und okkulte Wissenschaften. Institut astrologique de Carthage, Francis Rolt-Wheeler
1925/1941/2016 Das Weltbild des Paraceslus. Kapitel 9. Astrosophie, Franz Spunda
1936 Die naturgesetzlichen Grundlagen der Astrologie, S.8, G. Eisenhart-Saur
1951
Astrosophie Nr. 5, Grundsätze der kosmischen Gesundheit

1965 Das Johannes-Evangelium als Offenbarung. Einleitung und Nachwort. Arthut Schult 
1969 Auf dem Weg zu einer neuen Kosmologie, Einführung in die Astrosophie, eine neue Weisheit der Sterne, Willi Sucher 
1971 – div. Auflagen – Standardwerk, Astrosophie Band I + II, Arthur Schult
1975 Die Weltsendung des Heiligen Gral im Parzival des Wolfram Eschenbach. Kapitel 4. Arthur Schult
1979 Dantes Divinia Commedia als Zeugnis der Tempelritter-Esoterik. Vorwort u.a. Arthur Schult.
1979 – div Auflagen, Schicksal als Chance. Hermetische Philosophie, Horoskop als Instrument. Thorwald Dethlefsen
1980 Die Brücke zwischen der Weltgeistigkeit und dem Physischen Menschen. Vortrag nach R. Steiner
1980 bis 1983 Sources et Flammes, eine Zeitschriftenreihe mit astrosophischen Artikeln von François Brousse
1981
Esoterischer Betrachtungen karmischer Zusammenhänge. Vortrag Nr. 9, R.Steiner

1982 Astrosophie Theomagica. Dr. Phil. P. Saher
1984 Das Zusammenwirken von Ärzten und Seelsorgern. Vortrag Nr.10, R.Steiner
1986 Maria-Sophia. Arthur Schult
1989 L’Astrosophie ou la Science divine des étoiles / Astrosophie als „göttliche Wissenschaft der Sterne“ und
„Die Auferstehung von Lazarus“ (1936), François Brousse / Pseudonym: Charles Amazan
1992 Kosmos und Apokalypse. Stufen der Astrologie, Astronomie und Astrosophie. Harald Falck-Ytter
1993 Astrologie und Anthroposophie, Band II  – Astrosophie des Tierkreises. Gisela Gorrissen
1993 Zu einer neuen Sternenweisheit. Einführung in die hermetische Astrologie, Robert Powell
1995
Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken. Vortrag Nr. 13, R.Steiner 

1997 Astrologie und Anthroposophie, Band IV – Astrosophie der Planeten. Der Dreiklang des Sonnensystems Gisela Gosrissen
2001 Astrosophie des Tierkreises und der Planeten. Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Kosmos und Erde. Gisela Gorrissen
2001 Hermetische Astrologie Band 1+2, Astrologie und Reinkarnation, Robert Powell

Astrosophie / astrosophische Archetypenlehre & Symbolsprache im Netz u.a.:
http://henkenmialeene.org/de/bucher/astrosophische_lehren/

ww.astrosophycenter.com  
www.goetheanum.org – Rudolf Steiner Archiv
https://www.astro.com/astrowiki/de/Astrosophie
https://anthrowiki.at/Astrosophie
https://steiner.wiki/Astrosophie

Wörterbücher / Kataloge:
Astrosophie
= Sternenweisheit / Gestirnkunde
-Heyse, Johann Christian August; Böttger, Carl (1870, 1912): Heyses Fremdwörterbuch. Leipzig.

-Kaltschmidt, J. H. (1863, 1876): Neuestes und vollständigstes Fremdwörterbuch. Erklärung aller aus fremden Sprachen entlehnten Wörter und Ausdrücke, welche in den Künsten und Wissenschaften, im Handel und Verkehr vorkommen, mit Bezeichnung der Aussprache. Leipzig /Brockhaus.

Astrosophie= eine spirituellen Kosmos-Konzeption,
Astrosophie =
Die praktische Anwendung des Zodiak in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ist auch mit der Astrosophie verbunden, wie zum Beispiel in der Arbeit von Maria Thun.

Quelle: Gettings, Fred (1985): Dictionary of Astrology, London. 

Astrophische Unterkategorien
Astrosophie als Bestandteil der theosophischen Lehre nach Helena P. Blavatsky (1831-1891)
Astrosophische Symbolik & Astro-Psychologie nach Leslie Furze Morrish (1898-1979)
Astrosophische Geographie nach Alexandre Volguine (1903-1976)
Quelle:  Gettings, Fred (1985): Dictionary of Astrology, London.

Übersicht über den aktuellen Forschungsstand der Astrologie: “Das Ringen um die Astrologie.” von Prof. Dr. Kocku von Stuckrad inkl. Geschichte der Astrologie im jüdisch-christlichen Kontext.

Analysearbeit

Deutung und Analyse der archetypischen Signatur. Es handelt sich um die Darstellung der im Geburtsbild verankerten Archetypen & Signaturen, die in der Analyse aufgrund von Metaphern und Mythen die eigene Konstellation, d.h. die vorhandenen Anlagen & Fähigkeiten verdeutlichen sollen. Durch die Erkenntnis der eigenen Geschichte bzw. “Mythos”, können neue Bilder im Unterbewusstsein entstehen, die eine neue bzw. facettenreichere Resonanz ermöglichen können. Grundlage für die Analyse ist eine ganzheitliche, astrologische/ astrosophische Archetypenlehre u.a. nach Paracelsus, C.G.Jung, R.Steiner und A.Schult.  Sie eignet sich für Menschen mit Grundkenntnissen der hermetisch-gnostischen Herangehensweise um die archetypischen Anlagen besser verstehen bzw. erkennen zu können und findet vor Ort in einem persönlichen Gespräch statt. Genaue Geburtsuhrzeit & Geburtsort erforderlich.

Dauer ca. 90-120 Min., Kosten: 150,00 €.
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Das lebendige Horoskop  – Trancearbeit 

Eine geführte Trance-Reise in die Bilderwelt der eigenen Radix, die dem besseren Erkennen der eigenen Rollen & Masken sowie der Erweiterung des Bewusstseins dienen soll. Durch das Eintauchen während der Trance in die inneren Bilder des Unterbewusstseins, können sich bisher wahrgenommene Persönlichkeitsaspekte erweitern und gleichzeitig können ggf. verdrängte Anteile, sog. “Blinde Flecke”, besser wahrgenommen werden. Das durch inneren Bildern erweiterte Bewusstsein, kann neue Resonanzen anziehen. Für die Trance-Reise ist die genaue Geburtsuhrzeit und der Geburtsort erforderlich. 

Dauer pro Archetyp  90-120 Min., Kosten pro Archetyp: 150,00 €
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Voraussetzung für die Teilnahme bei allen  Angeboten ist eine normale psychische und physische Belastbarkeit sowie Reflexionsbereitschaft.